Referenzgymnasien der TUM

Unser Netzwerk in Zahlen
40Schulen | 3.000Lehrkräfte | 35.000Schüler:innen |
Was sind Referenzgymnasien?
Als „Referenzgymnasien“ bezeichnen wir unsere Partnergymnasien, die in ihrer Unterrichtsarbeit und Schulentwicklung eine vorbildliche Reputation aufweisen. Aus der Kooperation mit diesen Schulen gewinnen wir an der Hochschule wichtige Impulse für die Lehrer/innen-Ausbildung und Forschung. Zudem bietet die Zusammenarbeit die Chance, Innovationen unmittelbar in der Schulpraxis zu erproben und umzusetzen. Umgekehrt erhalten die Lehrkräfte der Referenzgymnasien durch die Vernetzung von Schule und Universität aktuelle Einblicke in die bildungswissenschaftliche Forschung sowie Möglichkeiten, an universitäten und evidenzbasierten Fortbildungen teilzunehmen.
Überblick
- Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Universität
- Verzahnung von Lehrer/innen-Ausbildung und schulischer Praxis
- Interesse an einem Studium im MINT-Bereich bei den Schüler/innen wecken (z.B. durch Beratungsangebote der TUM)
- Aufnahme und Betreuung von Praktikant/innen im Rahmen des Schulpraktikum TUMpaedagogicum
- Unterstützung der Lehr- und Lernforschung der TUM und Erprobung neuer Formen der praxisnahen Lehrer/innen-Ausbildung
- Beratungsangebote zum Studium der MINT Fächer für Schüler/innen
- Schüler/innen der Referenzgymnasien bevorzugten Zugang zum Schulprogramm der TUM ermöglichen
- Vergünstigte Konditionen beim Besuch des TUMlabs im Deutschen Museum für Schülergruppen
- Lehrkräften der Referenzgymnasien bevorzugten Zugang zum Lehrkräftefortbildungsangebot der TUM ermöglichen
- Unterstützung der Schule bei der Betreuung von Seminararbeiten und bei der Kontaktaufnahme mit Wissenschaftlern der TUM
- Weitergabe von Informationen bezüglich hochschul- und bildungspolitischer Fragen an die Schulen
Wenn Ihre Schule einen Schwerpunkt im MINT-Bereich hat und Sie bereit sind, die oben genannten Aufgaben zu übernehmen, freuen wir uns über Ihr Interesse! Bitte senden Sie uns ein kurzes Motivationsschreiben an folgende E-Mail-Adresse: referenzschulen@sot.tum.de.
Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören und gemeinsam die Zusammenarbeit zu gestalten.
Unsere Referenzgymnasien
- Bilinguales Gymnasium PHORMS München
- Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim
- Carl-Spitzweg-Gymnasium Germering
- Christoph-Probst-Gymnasium Gilching
- Gymnasium Donauwörth
- Feodor-Lynen-Gymnasium Planegg
- Graf-Rasso-Gymnasium Fürstenfeldbruck
- Gymnasium Grafing
- Gymnasium Grünwald
- Gymnasium Höhenkirchen Siegertsbrunn
- Gymnasium Kirchheim bei München
- Gymnasium Kirchseeon
- Gymnasium Miesbach
- Gymnasium Neubiberg
- Gymnasium Oberhaching
- Gymnasium Penzberg
- Gymnasium Schloss Neubeuern
- Gymnasium Unterföhring
- Hallertau-Gymnasium Wolnzach
- Holbein Gymnasium Augsburg
- Humboldt-Gymnasium Vaterstetten
- Karlsgymnasium Bad Reichenhall
- Klenze-Gymnasium
- Korbinian Aigner Gymnasium Erding
- Maria-Ward-Gymnasium Nymphenburg
- Maristenkolleg Gymnasium Mindelheim
- Max-Planck-Gymnasium
- Nymphenburger Schulen
- Oskar-Maria-Graf-Gymnasium Neufahrn
- Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting
- Ruperti-Gymnasium Mühldorf
- Rupprecht-Gymnasium
- Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen
- Städtisches Bertolt-Brecht-Gymnasium
- Städtisches Louise-Schroeder-Gymnasium
- Städtisches Luisengymnasium
- Städtisches Sophie-Scholl-Gymnasium
- Städtisches St. Anna-Gymnasium
- Werner Heisenberg Gymnasium Garching
Forum TUMpaed
Das Forum TUMpaed ist die zentrale Plattform für den Austausch zwischen der TUM und ihren Referenzgymnasien. Einmal jährlich lädt die TUM interessierte Lehrkräfte und Schulleitungen herzlich ein, um gemeinsam aktuelle schulische Themen zu diskutieren und Impulse aus Forschung und Praxis zu teilen.
Hier finden Sie die archivierten Homepages vergangener Foren.
Das nächste Forum TUMpaed ist für Anfang 2027 geplant.
Einige unserer aktuellen Aktivitäten
Podiumsdiskussion beim GEBF-Kongress
Der Kongress der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) fand in diesem Jahr in München statt. Im Rahmen des vom Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) organisierten Symposiums „25 Jahre PISA – gemessen, gelernt, geändert? Zwischen Evidenz, Reform und schulischer Praxis“ wurde eine Podiumsdiskussion durchgeführt, an der unter anderem OStD Jan Wolthuis, Schulleiter des Graf-Rasso-Gymnasiums, teilnahm.

Wir heißen eine neue Referenzschule herzlich willkommen
Wir begrüßen herzlich eine neue Referenzschule in unserem Netzwerk: Das Gymnasium Oberhaching ist seit Februar 2026 Teil unseres Referenzschulnetzwerks. Die Schule bietet ihren Schülerinnen und Schülern sowohl einen sprachlichen als auch einen naturwissenschaftlich-technologischen Zweig. Ihr Leitbild „junge Menschen zu selbständigen, eigenverantwortlichen und kreativen Persönlichkeiten zu entwickeln“ teilen wir an der TUM, weshalb wir uns sehr auf eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit freuen.
Herzlich willkommen!

Vorträge zur Wissenschaftswoche
Als Auftakt für die Wissenschaftswoche besuchen Professor:innen und wissenschaftliche Mitarbeitende der TUM regelmäßig Referenzgymnasien, um Schülerinnen und Schülern, aber auch Lehrkräften, Einblicke ins wissenschaftliche Arbeiten zu geben. In der Vergangenheit waren wir unter anderm an diesen Schulen vertreten: Städtisches St. Anna-Gymnasium, Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim, Graf-Rasso-Gymnasium, Rupprecht-Gymnasium, Staatliches Gymnasium Penzberg, sowie Städtisches Louise-Schroeder-Gymnasium.

Chemie: Experimentelles Arbeiten digital unterstützen
Im Rahmen des Forum TUM Paed ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Städtischen Luisengymnasium München und der Didaktik der Chemie der Technischen Universität München entstanden. Ziel ist es, den Austausch zwischen Forschung und Schulpraxis gezielt zu fördern. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht der Einsatz sogenannter DEANs (Digitale Experimentier-Assistenten), die von Lehramtsstudierenden der TUM entwickelt und im naturwissenschaftlichen Unterricht des Luisengymnasiums erprobt werden. Die DEANs dienen dazu, experimentelles Arbeiten digital zu unterstützen.
Wissenschaftswoche zum Thema Quantencomputing
Studierende der Didaktik der Informatik gestalteten für und mit Elftklässler:innen des Erasmus-Grasser-Gymnasiums eine Wissenschaftswoche zum Thema Quantencomputing. Auf Basis vielfältiger Materialien erarbeiteten sich die Schüler:innen die Grundlagen dieses Gebiets, besuchten im Rahmen einer Exkursion die TUM und gingen selbstständig verschiedenen Fragestellungen nach, wie etwa: „Wie verschlüsseln wir im Quantenzeitalter?“ oder „Wie programmieren wir Quantencomputer?“.