Aktuelles


Frau Prof. Dr. Lewalter nun Mitglied des Kuratoriums

Frau Prof. Dr. Lewalter ist in das Kuratorium des Deutschen Museums gewählt worden. Das Kuratorium übernimmt verschiedene Aufgaben, wie die Wahl der Mitglieder des Verwaltungsrates und die Entlastung des Generaldirektors. Beratende Tätigkeit für Generaldirektor und Verwaltungsrat sowie Satzungsänderungen sind weitere Arbeitsbereiche. Mehr Informationen zum Kuratorium finden Sie hier.


Stellenausschreibung

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) in Teilzeit

Das Department of Educational Sciences der TUM School of Social Sciences and Technology widmet sich der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften an beruflichen Schulen und an Gymnasien in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Ein weiterer Fokus liegt auf der Bildungsforschung.

Die Professur für formelles und informelles Lernen an der TUM School of Social Sciences and Technology sucht für das Projekt DigiChalPro zum 01.07.2024.

Details zur Stellenausschreibung finden Sie hier
Kontakt: Barbara Günther


Neue Forschung verfügbar

Moser, S. & Lewalter, D. (2024). The Impact of Instructional Support via Generative Learning Strategies on the Perception of Visual Authenticity, Learning Outcomes, and Satisfaction in AR-based Learning. European Journal of Psychology of Education - Special Issue on Authenticity in Learning. https://doi.org/10.1007/s10212-024-00813-w

Augmented Reality (AR) bietet vielfältige Möglichkeiten für die Schaffung authentischer Lernumgebungen. Gleichzeitig können manche Lernenden durch die dreidimensionale Darstellung der virtuellen Objekte und die simultane Verarbeitung der so vermittelten Informationen vor Herausforderungen gestellt werden. Der Einsatz instruktionaler Unterstützung, etwa durch generative Lernstrategien, kann hier unterstützend wirken. Bislang befassen sich jedoch nur wenige Forschungsarbeiten mit spezifischen Lernstrategien beim AR-basierten Lernen, und es fehlt an Studien, die die wahrgenommene visuelle Authentizität mit diesen Strategien in Verbindung bringen. Die vorliegende Studie stellt einen ersten Schritt zur Schließung dieser Lücken dar, indem sie Lernende befragt, die AR-Technologie zum Erlernen des menschlichen Herz-Kreislauf-Systems nutzen. Dabei werden die wahrgenommene visuelle Authentizität, die Lernergebnisse und die Zufriedenheit in Abhängigkeit der eingesetzten Lernstrategie analysiert. Die Lernenden verwendeten entweder (1) AR mit der Lernstrategie der Selbsterklärung, (2) AR mit der Lernstrategie des Zeichnens oder (3) als Kontrollgruppe nur AR ohne Lernstrategie. Für die Datenanalyse wurden Varianz- und Korrelationsanalysen verwendet. Die Ergebnisse zeigten keine signifikanten Unterschiede in der wahrgenommenen visuellen Authentizität und Zufriedenheit zwischen den Lernstrategiegruppen. Allerdings zeigten die Gruppen, die Lernstrategien einsetzten, bessere Lernergebnisse als die Gruppe, die AR ohne den Einsatz von Lernstrategien nutzte. Die Selbsterklärungs-Lernstrategie steigerte den Wissenszuwachs im Vergleich zu der Zeichnen- und der Kontrollgruppe und der reinen AR-Lernumgebung signifikant, was darauf hindeutet, dass die Selbsterklären zusammen mit dem visuellen Input aus der AR-Lernumgebung eine kohärentere mentale Repräsentation begünstigt. Diese gesteigerte Lerneffizienz wurde unter Beibehaltung einer konsistenten Wahrnehmung der visuellen Authentizität und Zufriedenheit mit der Lernumgebung erreicht.“


DigiChalPro@ViFoNet - Videobasierte Fortbildungsmodule zum digital gestützten Unterrichten im Netzwerk bundesdeutscher Videoportale

Am 01. Juni 2023 startete DigiChalPro, ein Teilprojekt des Verbundprojekts ViFoNet. Im Rahmen des BMBF-geförderten Programms „Kompetenzverbund lernen:digital“ fördert es den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis für die digitale Transformation von Schule und Lehrkräftebildung. Das Verbundprojekt ViFoNet zielt darauf ab, videobasierte Fortbildungsmodule zum digital gestützten Unterrichten zu entwickeln, zu evaluieren und bundesweit zur Verfügung zu stellen. Gemeinsame Klammer ist die Einbindung videobasierter Aufgabenformate mithilfe anschaulicher Erklär- und Unterrichtsvideos.

Bei DigiChalPro werden sich Dr. Stephanie Moser, Jana-Kristin von Wachter und Prof. Dr. Doris Lewalter mit der Durchführung, Evaluation und Verbreitung von Fortbildungskonzepten und -modulen in den Fächern Wirtschaft und Chemie beschäftigen. Die Fortbildungsmodule werden auf den Materialien der Toolbox Lehrerbildung aufgebaut und sich auf die Anwendung und den Einsatz der interaktiven Visualisierungen konzentrieren.

Weitere Infos siehe hier.


Professorin Lewalter beim Bildungspolitischen Forum 2023 in Berlin

Am 26. September 2023 fand in Berlin das Bildungspolitische Forum des Leibniz-Forschungsnetzwerks Bildungspotenziale (LERN) zum Thema „Außerschulische und informelle Bildungsorte für Kinder und Jugendliche“ statt. Professorin Lewalter war in zwei Beiträgen vertreten: 1) als Leiterin des Forums Lernen, welches eine übergreifende Einführung in die informelle Bildungsforschung und -praxis bot und Schnittstellen zwischen außerschulischer und schulischer Bildung beleuchtete und 2) im BILDUNGSDIALOG zu den Fragen „Welche Potenziale bieten außerschulische Lernorte? Welche Herausforderungen bestehen?“.

Dass non-formale und informelle Lernorte herausragende Potenziale für die naturwissenschaftliche, politisch-historische und ästhetische Bildung von Kindern und Jugendlichen bieten, können Sie auch im Positionspapier nachlesen, an welchem Professorin Lewalter maßgeblich beteiligt war.


EXBOX-Digital mit Ehrenurkunde der Stiftung Polytechnische Gesellschaft gewürdigt

„Digitale Medien als Gewinn für den MINT-Unterricht“ – das war das Motto des Wettbewerbs um den Polytechnik Preis 2022 der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt, die  Fachdidaktiker*innen und Lehr-Lernforscher*innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit 2011 für ihre herausragenden Forschungs- und Entwicklungsleistungen für guten MINT-Unterricht würdigt. Das von der Robert Bosch Stiftung geförderte Projekt EXBOX-Digital wurde aus einer Vielzahl an Bewerbungen ausgewählt und für den Polytechnik Preis 2022 nominiert. Nun ist die EXBOX-Digital als eines der besten acht Konzepte mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet worden, womit neben den Preisträgern weitere vier hervorragende Konzepte aus einer Vielzahl an Bewerbungen gewürdigt werden. Der Hauptpreis ging nach Lausanne. Bei der EXBOX-Digital handelt es sich um die Verbindung von haptischen Experimentier-Boxen für den Chemie- und Physikunterricht mit digitalen Unterstützungselementen (web-based Training, AR, Bilder und Videos). Das Projektteam um Dr. Stephanie Moser (Technische Universität München) und Dr. Timo Fleischer (Paris Lodron Universität Salzburg) geht der Frage nach, wie digitale Medien die Schüler*innen beim selbstgesteuerten Erwerb von Fachwissen und Experimentierkompetenz sowie im Motivationserleben im Chemie- und Physikunterricht unterstützen können. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung und erfolgt zu jeweils einem aktuellen Fokusthema.


Professorin Doris Lewalter gehört wissenschaftlichem Beitrag des IWM an

Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) wird wie alle Leibniz-Institute durch einen wissenschaftlichen Beirat beraten. Auch Frau Professorin Doktorin Doris Lewalter ist nun Teil dieses Beirats. Sie zählt somit zu einer von sieben Beiratsmitgliedern, die als international ausgewiesene Expert:innen im Forschungsfeld „Wissensmedien“ zum 1. Januar für die kommenden vier Jahre von Theresia Bauer (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg) eingesetzt wurden. Genauere Informationen unter www.iwm-tuebingen.de


Exbox Digital - Forschungsförderung der Robert Bosch Stiftung GmbH für Salzburger Didaktik und TUM School of Education

Im Rahmen von Wissenschaft-Praxis-Kooperationen für Unterrichtskonzepte mit digitalen Medien wird das Projekt EXBOX-Digital - Entwicklung und Evaluation von digitalen Experimentierboxen für den Chemie- und Physikunterricht der Didaktik der Naturwissenschaften an der PLUS School of Education in Kooperation mit der Professur für formelles und informelles Lernen durch die Robert Bosch Stiftung gefördert.

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