Aktuelles
Unterrichtsentwicklung in der Schulpraxis: Zusammenarbeit zwischen der TUM-Technikdidaktik und beruflichen Schulen in München und Kempten
Im Seminar „Unterrichtsqualitätsmerkmale – Lernfeldunterricht gemeinsam entwickeln“ schuf die Professur für Technikdidaktik einen Raum, in dem sich Studierende des Masterstudiengangs mit Lehrkräften aus der Schulpraxis über die fundierte Ausgestaltung lernfeldorientierten Unterrichts austauschen konnten. Beteiligt waren die Staatliche Berufsschule I Kempten (Allgäu) sowie die Städtische Berufsschule für das Bau- und Kunsthandwerk München.
Ziel des Seminars war es, für ausgewählte Ausbildungsberufe – Mechatronikerinnen und Mechatroniker sowie Bautechnische Konstrukteurinnen und Konstrukteure – fachlich-methodische Lernziele zu konkretisieren und diese im Austausch mit schulpraktisch erfahrenen Lehrkräften zu reflektieren. Darüber hinaus wurden bestehende Unterrichtskonzepte der Partnerschulen systematisch erfasst, analysiert und mithilfe der entwickelten TRIX-Lernfeldmatrizen abgeglichen. Dabei erfolgte eine fundierte Zuordnung von Unterrichtsinhalten zu Lernfeldern, um Übereinstimmungen sichtbar zu machen und Entwicklungspotenziale gezielt zu identifizieren.
Die konzeptionell-didaktische Expertise der Studierenden traf dabei auf die unterrichtspraktische Perspektive der Lehrkräfte. Auf Grundlage des Lernfeldkonzepts entstand so eine gewinnbringende Verbindung, die einen zentralen Beitrag zur Weiterentwicklung eines zukunftsweisenden beruflichen Unterrichts in den beteiligten Abteilungen der Berufsschulen in München und Kempten leistete. Zugleich erhielten die Studierenden im Rahmen des Seminars wertvolle Einblicke in den schulpraktischen Alltag.
Die Professur für Technikdidaktik bedankt sich bei den beiden beteiligten Schulen für die vertrauensvolle und gewinnbringende Zusammenarbeit.