
SHARP
Simulation-Based Learning in Higher Education: Advancing Research on Process Diagnostics and Personalised Interventions
Das Projekt C05 untersucht, wie Lernen mit Simulationen durch Personalisierung effektiver wird. Im Mittelpunkt stehen videobasierte Simulationen vom naturwissenschaftlichen Arbeiten. Angehende Chemie- und Physiklehrkräfte diagnostizieren darin Herausforderungen von Schülerinnen und Schülern beim Experimentieren als naturwissenschaftliche Arbeitsweise.
C05 analysiert, wie die Informationskomplexität einer Simulation gezielt angepasst werden kann – abgestimmt auf Vorwissen und diagnostische Fähigkeiten der Studierenden. Dieses sogenannte Representational Scaffolding wird in drei Studien auf zwei Ebenen untersucht. Zum einen auf der Makroebene, wobei hier eine Anpassung basierend auf dem Vorwissen vor der Intervention durchgeführt wird und zum anderen auf der Mesoebene. Hier findet die Anpassung während des Lernprozesses basierend auf der Leistung innerhalb der Simulation statt.
Das Ziel von Projekt C05 ist es, die Informationskomplexität von videobasierten Simulationen zum naturwissenschaftlichen Arbeiten systematisch zu variieren. Dabei wird analysiert, wie unterschiedliche Personalisierungsstrategien kognitive und motivationale Lernprozesse sowie die diagnostischen Kompetenzen angehender Chemie- und Physiklehrkräfte beeinflussen.
Weitere Informationen zum Teilprojekt C05 und zum Gesamtprojekt SHARP finden Sie hier.
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – TRR 419/1 – 54225125.
Als Ansprechpartnerin für das Projekt steht Ihnen gerne Monika Stoeber zur Verfügung.